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2026 - Ducati - DesertX V2 („2G“)
2026 - Ducati -  DesertX V2 („2G“)
19 Mrz
Die neue Ducati DesertX V2 („2G“) 2026 ist eine weiterentwickelte Reiseenduro mit 890‑cm³‑V2 (110 PS, 92 Nm), Kayaba‑Offroadfahrwerk, 6‑Achsen‑IMU‑Elektronik (inkl. Rally‑Modus) und einem leicht gesenkten Einstiegspreis ab rund 16.390 Euro.
Donnerstag, 19. März 2026 01:52
Autor: Peter Pasalt
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Die neue Ducati DesertX V2 (2G) für das Modelljahr 2026 ist eine weiterentwickelte Reiseenduro. Sie ist mit einem 890 cm³ großen V2-Motor (110 PS, 92 Nm), einem Kayaba-Offroadfahrwerk, einer 6-Achsen-IMU-Elektronik (inklusive Rally-Modus) sowie einem Einstiegspreis von rund 16.390 Euro ausgestattet.

Hauptmerkmale

Die zweite Generation der DesertX wurde konsequent um den neuen 890-cm³-Ducati-V2-Motor mit 110 PS konzipiert. Durch variable Ventilsteuerung, 13,1:1-Verdichtung und 92 Nm Drehmoment schiebt der Motor vor allem im unteren und mittleren Drehzahlbereich deutlich voller an. Bereits bei rund 3.000 U/min liegen 70 % des maximalen Drehmoments an, was im technischen Gelände und auf engen Schotterpassagen für kontrollierbaren Vortrieb sorgt. Das Fahrwerk besteht aus einer voll einstellbaren 46-mm-Kayaba-USD-Gabel und einem Federbein mit progressiver Umlenkung, jeweils mit langen Federwegen von rund 230 mm. Ein umfassendes Elektronikpaket mit 6-Achsen-IMU, sechs Riding Modes (inkl. Enduro & Rally), Ducati Quick Shift 2.0, DTC, DWC, EBC und Kurven-ABS (abschaltbar im Offroad-Betrieb) bildet die elektronische Basis. Trotz der vielen Technik bleibt das fahrfertige Gewicht ohne Kraftstoff bei etwa 209 kg. Der Listenpreis in Europa liegt bei ca. 16.390 Euro plus Nebenkosten und damit rund 700 Euro unter dem der Vorgängerin.

Design und Stil

Optisch bleibt die DesertX ihrem Rally-Look treu: schlanke Front mit markanter, hoch bauender Verkleidung, Doppelscheinwerfer-Anmutung und klare Anlehnung an Wüstenrallyes. Laut Tests wirkt die neue Generation sichtbar schlanker, was vor allem am kompakteren 890-V2 und den überarbeiteten Seitenteilen liegt. Diese machen den Tankbereich schmaler und betonen den Offroad-Charakter. Die Grundfarbe ist ein mattes Weiß („Matt Star White Silk“), das 2026 das bisherige „Star White Silk“ ablöst. Mit roten und schwarzen Akzenten wirkt die Farbe typisch Ducati. Proportionen und Silhouette sind klar auf Adventure/Offroad ausgelegt: hoher 21-Zoll-Vorderreifen, 18-Zoll-Hinterrad, großer Tank, hochgezogener Unterfahrschutz und schmale Taille für optimale Bewegungsfreiheit im Stehen.

Das Cockpit wird von einem neuen 5-Zoll-TFT-Display im 16:9-Format dominiert, das mit 800 × 400 Pixeln eine hohe Auflösung und bessere Ablesbarkeit bietet. Ein neuer Joystick an der linken Armatur erleichtert die Bedienung der Riding Modes, der Traktionskontrolle, der Anzeigeprofilen und weiterer Funktionen, ohne dass die Hand vom Lenker genommen werden muss. Die LED-Lichttechnik rundum mit Tagfahrlicht (DRL), dynamischen Blinkern (je nach Markt) und Ducati Brake Light (DBL) EVO sorgt für eine zeitgemäße Optik und mehr Sicherheit.

Herz der DesertX V2 ist ein neuer 890-cm³-V2-Motor mit 90-Grad-Zylinderwinkel, jeweils vier Ventilen pro Zylinder, Flüssigkeitskühlung und variabler Ventilsteuerung auf der Einlassseite. Er leistet 110,3 PS (81,1 kW) bei 9.000 U/min und 92 Nm bei 7.000 U/min. Damit ist er leistungsmäßig auf Augenhöhe mit dem bisherigen 937-cm³-Testastretta-Motor, verschiebt aber das Drehmomentband und verbessert die Effizienz. Bereits bei etwa 3.000 U/min sollen 70 % des maximalen Drehmoments anliegen, was die Fahrbarkeit im unteren Drehzahlbereich deutlich verbessert – ein klarer Vorteil in technischen Offroad-Sektionen, Steilanfahrten oder beim entspannten Bummeln.

Die Einspritzung erfolgt über eine elektronische Anlage mit 52-mm-Drosselklappenkörpern und Ride-by-Wire-System, das die Basis für die verschiedenen Power- und Riding-Modes bildet. Eine Edelstahl-Abgasanlage mit Katalysator und Lambdasonden sorgt für Euro-5+-Konformität, während Ducati Quick Shift (DQS) up/down 2.0 die Schaltvorgänge im 6-Gang-Getriebe kupplungslos und schnell ermöglicht. Zusammen mit der Engine Brake Control (EBC) und den Fahrmodi lässt sich das Motorverhalten von sportlich-direkt bis drehmomentbetont-sanft konfigurieren.

Das Ergebnis ist eine konstante Spitzenleistung für lange Autobahnetappen oder dynamische Landstraßenfahrten, während das neue Drehmomentprofil im Gelände und bei Reisegeschwindigkeiten zwischen 80 und 120 km/h für entspannteres und kontrolliertes Fahren sorgt.

Fahrwerk und Handling

Laut Ducati und diversen Tests wurde die DesertX V2 konsequent um den neuen Motor und ein überarbeitetes Chassis herum aufgebaut. An der Front kommt eine 46-mm-Kayaba-Upside-Down-Gabel mit ca. 230 mm Federweg zum Einsatz, die sich in Zug- und Druckstufe sowie Federvorspannung voll einstellen lässt. Hinten kommt ein Kayaba-Federbein mit progressiver Umlenkung und ebenfalls großzügigem Federweg zum Einsatz. Diese Kombination ist klar auf Offroad-Tauglichkeit ausgelegt und bietet große Reserven bei Sprüngen, Steinpassagen und schnellen Wellen, ohne auf der Straße zu schwammig zu wirken.

Der Rahmen wurde neu konstruiert bzw. deutlich überarbeitet, um den V2 optimal zu integrieren und eine ausgewogene Gewichtsverteilung zu erreichen. Trotz umfangreicher Elektronik und langem Fahrwerk liegt das fahrfertige Gewicht ohne Kraftstoff bei etwa 209 kg. Für eine große Reiseenduro mit 890-V2-Motor und Offroad-Fokus ist das ein konkurrenzfähiger Wert. Die Kombination aus 21-Zoll-Vorderrad und 18-Zoll-Hinterrad stellt die Offroad-Orientierung klar heraus und eröffnet die Auswahl an entsprechenden Enduro- und Rallye-Reifen.

Neben der reinen Mechanik spielt die Elektronik eine zentrale Rolle im Fahrverhalten. Eine 6-Achsen-IMU überwacht Roll-, Nick- und Gierbewegungen in Echtzeit und steuert Cornering ABS, Ducati Traction Control (DTC), Ducati Wheelie Control (DWC) und Engine Brake Control. Das Cornering ABS ist vierstufig einstellbar und kann in den Offroad-Modes „Enduro” und „Rally” reduziert oder komplett deaktiviert werden, um im Gelände blockierbare Räder und bewusstes Rutschen zu ermöglichen. Damit lässt sich die DesertX V2 sowohl für Einsteiger stabil und sicher konfigurieren als auch für erfahrene Offroad-Fahrer mit maximaler Bewegungsfreiheit am Limit.

Ergonomie und Ausstattung: Die Sitzhöhe der DesertX V2 liegt bei rund 880 mm, was für das Segment der ernsthaft offroadfähigen Reiseenduros üblich ist. Für kleinere Fahrer oder mehr Bodenkontakt bietet Ducati ein Tieferlegungskit, mit dem sich die Sitzhöhe auf ca. 840 mm reduzieren lässt. Die Ergonomie ist klar auf anspruchsvolle Offroad- und Reiseanwendungen ausgelegt: relativ schmale Taille, gerader, breiter Lenker, neutraler Kniewinkel und genug Bewegungsfreiheit, um lange im Stehen zu fahren.

Das neue 5-Zoll-TFT-Display im 16:9-Format mit 800 x 400 Pixeln löst das alte vertikale Layout ab und vermittelt mehr Informationen auf einen Blick. Über den neuen Joystick auf der linken Lenkerarmatur lassen sich die Riding Modes, die Power-Levels, die Traktionskontrolle, die Anzeigen und weitere Funktionen intuitiv bedienen. Zur Serienausstattung gehören DQS 2.0, eine Lithium-Ionen-Batterie, zwei USB-Ports, eine Cruise Control, Quick-Adjustment-Buttons, eine Full-LED-Beleuchtung, DRL, Ducati Brake Light EVO und dynamische sowie selbstabschaltende Blinker (je nach Markt), die die Langstrecken- und Alltagstauglichkeit unterstreichen.

Es stehen sechs Riding Modes zur Wahl: Sport, Touring, Urban, Wet, Enduro und Rally. Jeder Modus kombiniert spezifische Einstellungen für die Motorleistung (Power-Modi), DTC, DWC, EBC und ABS und kann in gewissen Grenzen individuell angepasst werden. Für Offroad-Fahrer sind besonders die Modi Enduro und Rally interessant: Hier wird die Leistung dosiert, die Traktionskontrolle lockerer eingestellt und das ABS auf Wunsch am Hinterrad deaktiviert oder ganz abgeschaltet, um Slides, Kehren und harte Bremsmanöver im Gelände zu ermöglichen.

Verfügbarkeit und Preis

Laut deutschsprachigen und internationalen Quellen startet die neue DesertX V2 (2G) 2026 in Deutschland und Österreich bei einem Listenpreis von rund 16.390 Euro, zuzüglich etwa 345 Euro Liefernebenkosten. Damit ist sie etwa 700 Euro günstiger als das bisherige 937-cm³-Modell, obwohl sie über eine neue V2-Plattform, umfangreichere Elektronik und ein überarbeitetes Chassis verfügt. Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz nennen erste Verfügbarkeiten ab Frühjahr/Frühsommer 2026. Einzelne Angebote listen die DesertX 2026 bereits mit einem Komplettpreis von 20.995 Euro inklusive Zubehör und Händleraufschlägen.

In anderen Märkten (z. B. USA) wird die DesertX V2 ebenfalls als Modell 2026 mit 890 V2, 110 PS und 92 Nm geführt. Konkrete Dollarpreise variieren je nach Region und Ausstattungspaket. Ducati behält sich Preisänderungen ausdrücklich vor; die nationalen Importeure passen die Listenpreise häufig zu Beginn der Saison an.

Fazit

Die Ducati DesertX V2 (2G) 2026 markiert eine echte Weiterentwicklung der Baureihe. Der neue 890-V2 mit variabler Ventilsteuerung hält die Spitzenleistung von 110 PS, bietet aber einen deutlich volleren und nutzerfreundlicheren Drehmomentverlauf im unteren und mittleren Bereich – genau dort, wo er für Offroad- und Reisefahrer wichtig ist. Das neue Kayaba-Fahrwerk, das überarbeitete Chassis und die 21/18-Räder schärfen den Offroad-Fokus, ohne die Straßentauglichkeit zu opfern.

Das umfangreiche Elektronikpaket mit 6-Achsen-IMU, sechs Riding Modes (inkl. Enduro & Rally), einstellbarem Kurven-ABS, DTC, DWC, EBC und Quickshifter 2.0 bringt die DesertX auf das Niveau moderner Premium-Reiseenduros und erlaubt eine sehr feine Anpassung an Fahrerlevel und Einsatzszenario. Gleichzeitig bleibt das Konzept optisch klar wiedererkennbar: Rally-Look, schlanke Silhouette, weiß-mattes Farbkleid und die typische Ducati-Designsprache.

Mit einem Basispreis von rund 16.390 Euro plus Nebenkosten positioniert Ducati die zweite Generation etwas günstiger als das Vorgängermodell und macht sie damit trotz High-Tech-Ausstattung leichter zugänglich. Für Fahrer, die eine ernsthaft offroadfähige und gleichzeitig tourentaugliche Reiseenduro mit starkem V2-Charakter und breitem Elektronik-Werkzeugkasten suchen, ist die DesertX V2 2026 eine der spannendsten Neuheiten im Segment der Adventure-Bikes mittlerer bis höherer Hubraumklasse.
Stichwörter: 2026, ducati, desertx, 03.2026
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