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Details zu Yamaha
Yamaha FZ6 (2004)
Yamaha FZ6 (2004)

∅ 4,4 (3 Bewertungen)
Hersteller: Yamaha
Land:
Baujahr: 2004
Typ (2ri.de): Allrounder
Modell-Code: k.A.
Fzg.-Typ: RJ07
Leistung: 98 PS (72 kW)
Hubraum: 599 ccm
Max. Speed: 220 km/h
Aufrufe: 7.649
Bike-ID: 2048
Produktion Bearbeiten
Baujahr 2004
Hersteller Yamaha
Typ (2ri.de) Allrounder
UVP ab Werk 7.005,00
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Motor Bearbeiten
Bauart 4-Zylinder, 4-Takter, Reihe
Bohrung x Hub 65,5 x 44,5 mm
Hubraum 599 ccm
Gassteuerung DOHC, 4 Ventile
Gemischaufbereitung Elektronische Kraftstoffeinspritzung
Max. Leistung bei Drehzahl 98 PS (72 kW) 12.000 U/min
Max. Drehmoment bei Drehzahl 63 Nm 10.000 U/min
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Fahrleistung\Verbrauch Bearbeiten
Höchstgeschwindigkeit 220 km/h
Verbrauch auf 100 km k.A.
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Kraftübertragung\Antrieb Bearbeiten
Hinterradantrieb Kette
Anzahl der Gänge 6-Gang
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Fahrwerk\Bremsen Bearbeiten
Rahmenart Brückenrahmen aus Aluguss
Bremse vorne Doppelscheibe 298 mm, Doppelkolbensättel
Bremse hinten Scheibe 245 mm, Zweikolbensattel
Federweg vorne 130 mm
Federweg hinten 130 mm
Reifen vorne 120/60 ZR 17
Reifen hinten 180/55 ZR 17
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Maße\Gewichte Bearbeiten
Sitzhöhe 810 mm
Radstand 1.440 mm
Leergewicht fahrbereit 180 kg
Zugelassenes Gesamtgewicht k.A.
Tankinhalt 19,4 Liter
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Ausstattung Bearbeiten
Anti-Blockier-System (ABS) k.A.
Drosselung k.A.
Lieferbare Farben Rot, Schwarz, Silber
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Service\Sonstiges Bearbeiten
Garantie 2 Jahre ohne Kilometerbegrenzung
Führerscheinklasse k.A.
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Kurzbeschreibung Bearbeiten
Langbeschreibung Bearbeiten
Die nächste Generation der Yamaha FZ6 NEUDEFINITION VON HÖCHSTLEISTUNG IN DER SPORTLICHEN MITTELKLASSE In Europa ist die Motorräder der sportlichen Mittelklasse äußerst begehrt. Um auch zukünftig den hohen Anforderungen in Sachen Vielseitigkeit, Leistungsvermögen und Alltagstauglichkeit zu entsprechen, stellt Yamaha die komplett neue FZ6 Fazer, Modelljahrgang 2004 vor. Die einzigen Gemeinsamkeiten der nächsten Mittelklasse-Sportler-Generation mit dem überaus erfolgreichen Vorgänger ist der Namen Fazer und der typische Charakter! Modellhistorie DIE ERFOLGSGESCHICHTE DER FZS600 FAZER Die FZS600 Fazer hat seit ihrer Markteinführung eine außergewöhnliche Yamaha-Erfolgsgeschichte geschrieben. Ihr Debüt feierte sie auf der Herbstmesse in Paris 1997. Damals konnten Kenner schon die Vielseitigkeit des gut aussehenden Mittelklasse-Bikes erahnen. Das leichte Handling und die hohe Leistungsfähigkeit stellte die Fazer bald darauf unter Beweis. Mit ihrem Hochleistungsmotor, der auf dem Thundercat-Triebwerk basiert, und dem kompakten Doppelschleifen-Stahlrahmen spricht die bekannte Fazer ein breites Fahrerspektrum an – Biker, die ein mühelos zu handhabendes Motorrad wünschen, mit dem man sowohl sportlich als auch touristisch unterwegs sein kann. BESTSELLER IN IHRER KATEGORIE Motorradfahrer mit ganz unterschiedlichen Vorlieben mögen das, was die FZS600 Fazer zu bieten hat. Deshalb konnte die Yamaha schon 1999 zum bestverkauften Modell ihrer Klasse avancieren. Darüber hinaus belegt die FZS600 Fazer seit ihrem Debüt in der Kategorie der Straßenmotorräder einen der vorderen Plätze und stellt das erfolgreichste Yamaha-Modell auf dem europäischen Markt dar. Der enorme und andauernde Erfolg der FZS600 Fazer basiert auf den starken sportlichen Eigenschaften, die im Zusammenspiel mit der guten Alltagstauglichkeit einen besonderen Reiz ausstrahlen und die Wünsche der Kunden im Kern treffen. Mit diesem Hintergrundwissen begann bei Yamaha die Entwicklung der neuen Fazer-Generation, die den gestiegenen Anforderungen nach mehr Motorleistung, optimierten Fahrwerksqualitäten, geringerem Gewicht, erhöhter Vielseitigkeit und zeitgemäßem Design Rechnung tragen wird. Die Entwicklungsziele der nächsten Fazer-Generation Fünf wichtige Ziele wurden vor Beginn der Neuentwicklung der nächsten Fazer-Generation definiert. Entwicklungsziel 1: Ein höheres Motorleistungsniveau als beim Vorgänger-Modell, das auch für eine bessere Beschleunigung im unteren und mittleren Drehzahlbereich sorgt, ohne die Drehfreudigkeit zu beeinträchtigen. Entwicklungsziel 2: Ein noch leichteres Handling, das den Fahrspaß auf schnellen, kurvenreichen Strecken steigert. Entwicklungsziel 3: Eine leichtere Manövrierbarkeit im dichten Stadtverkehr. Entwicklungsziel 4: Ein noch eigenständigeres, emotionales Design in Verbindung mit qualitativ hochwertiger Anmutung. Entwicklungsziel 5: Ein deutliches Unterschreiten der EU-2 Abgas-Emissionsgrenzwerte. Hochleistungsmotor mit 600 ccm auf R6-Basis FLÜSSIGKEITSGEKÜHLTER REIHENVIERZYLINDER-MOTOR MIT 600 ccm Die nächste FZ6 Fazer-Generation wird von einem flüssigkeitsgekühlten Reihenvierzylinder-Motor angetrieben, der weitgehend identisch mit dem supersportlichen YZF-R6-Triebwerk ist. Damit die Fazer in Sachen Durchzug im mittleren Drehzahlbereich und Spitzenleistung Bestwerte markiert, wurden die Schmiedekolben, der Brennraum, die Kurbelwelle, die Ventile und das Bohrungs/-Hubverhältnis von der R6 unverändert übernommen. Den einzigen bemerkenswerten Unterschied stellen die neuen gegossenen Nockenwellen dar, die das gleiche Profil aufweisen wie die bisher bei der FZS600 Fazer verwendeten. Außerdem kommen andere Einlassventilfedern und modifizierte Einlasskanäle zum Einsatz, die dem Motor eine sanfte Kraftentfaltung verleihen. NEUE ZUSAMMENGEFASSTE DROSSELKLAPPENGEHÄUSE MIT EINSPRITZSYSTEM Die neue Fazer ist das erste Yamaha-Motorrad, das mit innovativen Drosselklappen-/Einspritzgehäusen ausgerüstet ist, die völlig anders arbeiten als die sequentiellen Einspritzsysteme anderer Modelle. Statt einem Drosselklappengehäuse für jeden Zylinder weist die FS6 Fazer zwei Paar Drosselklappengehäuse mit je zwei Einlassöffnungen von 36 mm Durchmesser auf. Für jeden Einlassbereich steht eine Drosselklappe zur Verfügung. Das Einspritzsystem unterteilt die vier Zylinder wiederum in zwei Arbeitsgruppen : Zylinder eins und vier sowie Zylinder zwei und drei. Der Kraftstoff für jeden Zylinder wird durch zwei Einspritzungen alle 720 Grad Kurbelwinkel bereit gestellt. Die Anlieferung des Kraftstoffs zum Zylinderkopf erfolgt durch eine Kraftstoffleitung ohne Rückfluss und vier Einspritzventile, die das Benzin jeweils in zwei Richtungen injizieren. Das System sorgt für eine satte Zylinderfüllung in allen Drehzahlbereichen und somit für bestes Ansprechverhalten von Leerlaufdrehzahl bis zum roten Bereich. Das neue Einspritzsystem ist nicht nur leicht, sondern auch kompakt aufgebaut und arbeitet mit insgesamt fünf Sensoren : Je einem Sensor für die Kurbelwellendrehzahl, Ansaugdruck, Drosselklappenstellung, Ansaug- und Kühlmitteltemperatur. Ein weiteres Detail, das die neue Fazer für alle Einsatzzwecke prädestiniert, ist der schnelle 32-Bit-RICS-Prozessor. Er sorgt für absolut präzise Zündzeitpunkte und ein perfektes Einspritz-Timing und trägt somit zur nahezu linearen Kraftentfaltung des vielseitigen Fazer-Motors bei. Das feinfühlige Ansprechverhalten im unteren und mittleren Drehzahlbereich profitiert auch von der exzentrischen Drosselklappenbetätigung, die zum sanften, gut kontrollierbaren Leistungseinsatz des Motor beiträgt. FALLSTROM-EINLASS UND OPTIMIERTES LUFTFILTERGEHÄUSE Das hocheffiziente Einspritzsystem des Fazer-Motors ist in Fallstrom-Bauweise ausgeführt. Für die Ansaugluftzufuhr ist ein 6,3 Liter großer Ansauggeräuschdämpfer zuständig, der mit einem einteilig ausgeführten Ansaugrohr für optimale Gasannahme und ein starkes Drehmoment im wichtigen unteren und mittleren Drehzahlbereich sorgt. Die Yamaha-Ingenieure haben außerdem für einen guten Sound gesorgt – damit die Fazer so gut klingt wie sie fährt ! Durch den Einsatz von Akustik-Analyse-Technologie konnte der Ansauggeräuschdämpfer so optimiert werden, dass er im Zusammenspiel mit dem Sound des neuen Auspuff-Schalldämpfers ein harmonisches Klangbild erzeugt. BUCHSENLOSE, DIREKTBESCHICHTETE ZYLINDER WIE BEIM R6-MOTOR Die neue Fazer profitiert von direkt hartbeschichteten Zylinderlaufbahnen wie sie auch bei der R6 zum Einsatz kommen. Während die bekannte Fazer noch mit beschichteten Laufbuchsen ausgerüstet ist, bietet die Direktbeschichtung der Zylinder den Vorteil einer noch schneller Hitzeabführung, so dass feinere Lauf-Toleranzen genutzt werden können. Auch die Standfestigkeit wird durch diese Bauart erhöht. Im Zusammenspiel mit den geschmiedeten Kolben und speziellen Kolbenringen konnten eine hohe Gasdichtigkeit, geringe Reibungsverlusten und ein maßvoller Ölverbrauch erreicht werden. Die Vorteile der direkten Zylinderbeschichtungen kommen erst durch die neueste Yamaha-Druckguss-Technologie so richtig zum Tragen, bei der Aluminium unter ständiger Kontrolle in eine feste Form gebracht wird. Durch die bemerkenswerte Reduktion der Oxidbildung beim Verfestigen von Aluminiumguss entsteht eine gleichförmigere und stabilere Oberfläche im Bereich der Zylinder, durch die erst eine hochwertige direkte Beschichtung möglich wird. VIER-IN-ZWEI-IN-EINS-AUSPUFFANLAGE MIT HOCHVERLEGTEM SCHALLDÄMPFER Die FZ6 Fazer ist nicht nur die erste Yamaha mit dem neuen Einspritzsystem, sondern auch das erste Motorrad mit Vier-in-zwei-in-eins-Auspuffanlage, dessen Schalldämpfer hoch im Heck platziert wurde. Die gut aussehende Auspuffanlage trägt zum einzigartigen und eindrucksvollen Design des Motorrades bei und bietet neben dem ästhetischen Erscheinungsbild auch praktische und leistungsrelevante Vorteile. Die Krümmerrohrlängen und das Schalldämpfervolumen wurden optimiert, um die Motoreffektivität zu steigern. Außerdem sorgt ein Interferenzrohr zwischen dem Krümmer des zweiten und dritten Zylinders für positive Strömungsseffekte im Abgas. Einen praktischen Vorteil der Auspuffanlagen-Bauweise nutzt der Katalysator, der im senkrechten Teil der Auspuffanlage hinter dem Motor untergebracht ist. Der breite und flache Schalldämpfer unterstreicht mit seinen beiden Endrohren, die von einer leichten Kunststoffabdeckung geschützt werden, den neuen individuellen Charakter der FZ6 Fazer. SEKUNDÄRLUFT-SYSTEM UND METALL-KATALYSATOR Die neue FZ6 Fazer unterschreitet die EU-2-Abgasgrenzwerte dank Einspritzanlage, Sekundärluft-System und Katalysator im Abgasstrom deutlich. Das leichte und kompakte Sekundärluft-System sorgt durch Frischluftzufuhr zu den Auslasskanälen dafür, dass unverbrannte Kraftstoffanteile im Abgas nachverbrannt werden. Die Abgase strömen danach durch den in der Oberfläche durch Honigwaben-Bauweise vergrößerten Katalysator, wo eine Titanium- und Rhodium-Edelmetallbeschichtung für eine Umwandlung der schädlichen Abgasbestandteile in umweltfreudliche sorgt. Die Effizienz des Sekundärluft-Systems und des Katalysators zeigt die Tatsache, dass die FZ6 Fazer die bestehenden EU-2-Abgasgrenzwerte um mehr als 50 Prozent unterschreitet. Somit zählt das neue Motorrad zu den umweltfreundlichsten in seiner Klasse. FZ6 Fazer Motor TECHNISCHE HIGHLIGHTS • Aus der YZF-R6 stammender Motor mit mehr Durchzugskraft im mittleren Drehzahlbereich • Nach vorn geneigter, flüssigkeitsgekühlter 600 ccm-Reihenvierzylinder-Viertaktmotor mit 16 Ventilen und zwei oben liegenden Nockenwellen • 72 kW (98 PS) bei 12.000 / min • 63.1 Nm (6.4 mkp) bei 10.000 / min • Neue Nockenwellen • Durchmesser und Ansaugkanallänge sind modifiziert • Verdichtung 12,2 : 1 • Erste Yamaha mit neuer Einspritzventilgruppe und -system • Erste Yamaha mit sehr effizienter, hochverlegter 4-in-2-in-1-Auspuffanlage • YZF-R6-Getriebeabstufung mit modifizierter Sekundärübersetzung • Neuer, effizienter 18kw –Ringlüfter mit Kunststoffabdeckung • 32-Bit-RICS-Prozessor • Exzentrische Drosselklappen-Stellscheibe • Fallstromeinlass-System wie bei der YZF-R1 • Optimiertes Luftfilter-Gehäuse • Direkt beschichtete Zylinder wie bei der YZF-R6 • Neue Lichtmaschine • Sekundärluft-System • Hochwertiger Abgas-Katalysator • Großzügiges Unterschreiten der EU-2 Abgas-Emissions-Grenzwerte Völlig neuer Rahmen aus Aluminium-Druckguss WENIGER GEWICHT, LEICHTERES HANDLING UND BESSERES AUSSEHEN ! Die Yamaha-Entwickler wollten ein völlig neues Fahrwerk entwickeln, das drei Hauptkriterien erfüllt : Erstens sollte das Fahrwerk ein leichteres Handling bieten, das den Fahrspaß auf kurvenreichen Strecken erhöht. Zweitens sollte auch die Manövrierfähigkeit im Stadtverkehr und bei Fahrten im Stau verbessert werden. Und drittens war ein attraktives Erscheinungsbild gefragt, das auch in adäquater Weise zu diesem Ausnahme-Sportmotorrad passt. ERSTER ALUMINIUM-DRUCKGUSSRAHMEN IN DER MITTELKLASSE Um diese drei wichtigen Konzeptionsziele zu erreichen, hat das Yamaha-Entwicklungsteam einen völlig neuen Druckguss-Aluminium-Rahmen entworfen. Die FZ6 Fazer ist somit das erste Motorrad seiner Klasse, das von der fortschrittlich Fertigungstechnik profitiert. Yamaha’s exklusive “CF Druckguss-Technologie“ kam erstmals 2003 für die Herstellung des R6-Hilfsrahmens und der R6-Hinterradschwinge zum Einsatz, und die Fazer ist die erste Yamaha, deren kompletter Hauptrahmen mit Hilfe dieser Fertigungstechnik entsteht. DIE VORTEILE DER “CF DRUCKGUSS-TECHNOLOGIE“ Diese neue “CF Druckguss-Technologie“ unterscheidet sich von konventionellen Druckgussverfahren in drei entscheidenden Punkten : Erstens ist der Unterdruck in der Gussform des CF-Verfahrens sechs Mal höher. Zweitens ist die Temperatur während des Gießens stabiler, und drittens wird das flüssige Aluminium fünf Mal schneller in die Gussform injiziert als bei konventionellen Verfahren, was die Oxidbildung um 80 Prozent senkt und somit für eine stabile Struktur sorgt. Der neue, leichte Druckguss-Aluminium-Rahmen besticht durch seine Ausgewogenheit in Sachen Stabilität und Biegesteifigkeit. Außerdem ermöglicht die “CF Druckguss-Technologie“ eine individuelle Formgebung, die den einzigartigen Charakter der formschönen Fazer unterstreicht. BAHNBRECHENDE RAHMENFORM OHNE SCHWEISSNÄHTE Ein weiterer Vorteil der fortschrittlichen Yamaha-Gusstechnik ist die stark vereinfachte Rahmenstruktur, die ohne Schweißnähte auskommt. Der Fazer-Rahmen besteht aus nur zwei Einzelteilen – einer linken und einer rechten Hälfte – die am Steuerkopf und im Bereich der Hinterradschwinge miteinander verschraubt sind. ASYMMETRISCHE MOTORAUFNAHME AN FÜNF PUNKTEN Der kompakte Motor auf YZF-R6-Basis wird an fünf Punkten als tragendes Element in das Fahrwerk einbezogen. Die Verschraubung erfolgt an vier Punkten rechts und links des Kurbelgehäuses und an einer Stelle auf der linken Seite des Zylinderkopfes. Die hohe Festigkeit des neuen Gussrahmens in Verbindung mit der asymmetrischen Verschraubung macht zum einen Querversteifungen unnötig, zum anderen reduziert diese Bauweise das Gewicht und erleichtert Routinearbeiten beim regelmäßigen Service. SIEBEN KILOGRAMM GEWICHTSERSPARNIS Neben der hocheffizienten Vier-in-zwei-in-eins-Auspuffanlage und dem neuen Einspritzsystem stellt der Druckgussrahmen also die dritte Neuerung an der nächsten Fazer-Generation dar. Vollgetankt bringt die neue Fazer sieben Kilogramm weniger auf die Waage als das Vorgänger-Modell. Die Gewichtsersparnis geht nicht nur auf das Konto von Motor und Rahmen, sondern wurde auch durch die Verwendung von leichten Komponenten realisiert. KOMPLETT ÜBERARBEITETE FAHRWERKSABMESSUNGEN Die neue Fahrwerksgeometrie wurde in Hinblick auf möglichst ausgewogenes Handling bei gleichzeitig hoher Richtungsstabilität gewählt, so dass die neue Fazer sowohl bei hohen Geschwindigkeiten, als auch auf kurvenreichen Strecken und im dichten Stadtverkehr keine Wünsche offen lässt. Der Radstand wurde im Vergleich zum bekannten Modell um 25 auf 1440 mm verlängert, der Lenkkopfwinkel um ein auf 25 Grad vergrößert und auch der Nachlauf erfuhr eine Erhöhung um knapp 9 auf 97,5 mm. NEUE, EXTRA LANGE HINTERRADSCHWINGE Auf das Fahrverhalten der neuen Fazer haben nicht nur der neue Rahmen und die geänderte Fahrwerksgeometrie Einfluss, sondern auch die neue, extra lange Hinterradschwinge, die mit 590 mm mehr als 70 mm länger ist als die des bekannten Modells. Außerdem läuft die Antriebskette nun mit einer gleichmäßigeren Spannung beim Ein- und Ausfedern, weil der Schwingendrehpunkt nun näher an der Getriebeausgangswelle und somit dem Antriebsritzel sitzt. Die Schwinge stützt sich direkt über ein leichtes, in der Federvorspannung einstellbares Federbein ab, das mit der modifizierten Dämpfereinheit progressiv arbeitet und 130 mm Federweg bietet – 10 mm mehr als bisher. KURBELWELLENPOSITION GEÄNDERT Im Vergleich zum Vorgänger liegt die Kurbelwelle 10 mm weiter hinten und 5 mm höher im Fahrwerk. Dadurch rückt der Fazer-Schwerpunkt näher an die Rollachse des Fahrzeugs heran. Die geänderte Motorposition führt in Verbindung mit dem modernen Fahrwerk zu einem komplett neuen Fahrgefühl auf der FZ6 Fazer, die vielseitiger denn je an den Start geht. GEWICHTSVERTEILUNG : VORN 51 %, HINTEN 49 % Um die ideale Gewichtsverteilung von 51 % vorn und 49 % hinten zu erreichen, rückte die Batterie weiter nach vorn und sitzt nun unter dem Kraftstofftank, während die neue Sitzbank den Fahrer acht Millimeter weiter vorn Platz nehmen lässt. TELEGABEL MIT 43 MM STARKEN STANDROHREN IM FZS1000 FAZER -STIL Die neue Teleskopgabel ist wie an der FZS1000 Fazer mit 43 mm starken Standrohren bestückt, die in Gabelbrücken mit einen um 20 mm auf 210 mm angewachsenen Achsversatz sitzen, um dem größeren Durchmessern und dem breiteren Vorderreifen Rechnung zu tragen. In die obere einteilige Gabelbrücke aus Aluminium sind die Lenkeraufnahmen integriert, die untere Gabelbrücke ist aus Stahl geschmiedet. Die neue Teleskopgabel bietet 130 mm Federweg und sorgt in Verbindung mit der Vordachslast von 51 Prozent des Gesamtgewicht nicht nur für mehr Stabilität, sondern auch für beste Lenkpräzision und ein gutes Gefühl zum Vorderrad. In der Summe bietet die neue Fazer ein ausgewogenes Handling, das den Fahrer schon auf den ersten Metern ein hohes Sicherheitsgefühl vermittelt. AUSSERGEWÖHNLICHE HINTERRAD-TRAKTION Die Hinterrad-Traktion ist von einem komplexen Zusammenspiel von Drehmoment, Getriebeübersetzung und Hinterreifen-Durchmesser abhängig. Sie prägt die Fahrdynamik und den Charakter eines jeden Motorrades in erheblichem Maß. Deshalb haben die Yamaha-Techniker der Hinterrad-Traktion große Aufmerksamkeit gewidmet, damit die neue Fazer zum Kurvenstar im wichtigen Geschwindigkeitsbereich zwischen 70 und 110 km / h avanciert. Durch die Drehmoment-Auslegung in einem breiten Drehzahlbereich, die darauf abgestimmte Getriebeabstufung und durch den wesentlich breiteren Hinterreifen konnte die Hinterrad-Traktion um ganze zehn Prozent gesteigert werden. RÄDER WIE AN DER YZF-R6 MIT BREITEREN REIFEN Um dem stabilen Fahrwerk und dem stärkeren Motor auf R6-Basis Rechnung zu tragen, kommen an der Fazer ab 2004 neue Räder und Reifen zum Einsatz. Zum Erreichen einer optimalen Balance aus Stabilität und Gewicht werden die neuen Räder – ähnlich wie die an der YZF-R6 – in einer speziellen Form gegossen. Sie sind 18 Prozent leichter als die bisher an der Fazer verwendeten Räder, obwohl sie nun eine größere Felgenbreite von 5,5 Zoll hinten und 3,5 Zoll vorn aufweisen. Die Alu-Räder sind nun bestückt mit Breitreifen der Dimension 180 / 55-ZR17 hinten und 120 / 70-ZR 17 vorn. Die Reduktion der ungefederten Massen und die stark gewachsene Reifenbreite ermöglichen der FZ6 Fazer in Sachen Handling sowie Kurvenstabilität einen Aufbruch in eine andere Liga und unterstreichen die ungewöhnliche Leistungsfähigkeit dieses neuen Motorrads an der Spitze der vielseitigen Mittelklasse-Bikes. DOPPELSCHEIBENBREMSE MIT NEUEN SCHWIMMSATTELZANGEN Die Fazer verzögert künftig mit neuen Schwimmsattel-Radbremszylindern, die vorn zwei 298 mm große Scheiben in die Zange nehmen. Die hintere 245 mm große Scheibe arbeitet wie an der R6 mit einem Nissin-Bremszylinder, der über dem Schwingenarm montiert ist. 70 GRAD LENKEINSCHLAG Die Vielseitigkeit spielt eine Schlüsselrolle im Erfolgskonzept der Fazer. Und deshalb wurden alle Anstrengungen unternommen, um den Allroundcharakter in allen Bereichen nochmals zu verbessern. Durch eine geänderte Formgebung von Tank, Verkleidungsbauteilen und anderen Komponenten konnte zusätzlich Freiraum gewonnen werden. Weil den Gabelbrücken nun ein noch größerer Spielraum zur Verfügung steht, wuchs der Lenkeinschlag auf ganze 70 Grad an, so dass die Fazer nun mit einem noch kleineren Wendekreis und einer besseren Manövrierfähigkeit im dichten Stadtverkehr als bisher aufwartet. VERFEINERTER, NEUER LCD-DISPLAY Das neue Cockpit zeigt deutlich, dass bei der Entwicklung der FZ6 Fazer vielen Details große Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Das zu einer Einheit zusammengefasste, informelle Cockpit ist mit einem zweifarbigen, von hinten beleuchteten Display ausgestattet, das einen hochwertigen, dreidimensionalen Effekt liefert. Der Balken-Drehzahlmesser auf weißem Untergrund informiert im optischen Zentrum bogenförmig. Direkt darunter signalisiert der digitale Tachometer in einem LCD-Display das Tempo auf blauen Untergrund. Neben der attraktiv gestalteten Drehzahl- und Tempoanzeige bietet das Cockpit eine Wegstreckenanzeige und zwei Tageskilometerzähler. Außerdem an Bord : Eine Zeituhr mit Permanentdisplay, Kühlmittel-Temperatur und Kraftstoffvorrat-Balkenanzeige sowie Ansauglufttemperatur-Info und Reserve-Kilometerzähler. EFFIZIENTE VERKLEIDUNGSSCHEIBE, WINDSCHLÜPFIGE DOPPELSCHEINWERFER-VERKLEIDUNG Die neu Verkleidungsscheibe bietet nicht nur einen guten Windschutz, sondern reduziert auch lästige Turbulenzen und Windgeräusche. Es schafft einen guten Kompromiss in Sachen Komfort und aerodynamischer Effizienz. Große Fahrer, die den Windschutz optimieren möchten, können eine gegen Aufpreis lieferbare Verkleidungsscheibe montieren, die 90 mm höher reicht als die serienmäßige. Die komplett neue Frontverkleidung integriert zwei leuchtstarke Scheinwerfer, die der Fazer ein ausdrucksstarkes Erscheinungsbild verleihen. Um die Fahrtwindturbulenzen zu reduzieren, sind an der Frontverkleidung seitlich große Luftführungen platziert, die für einen gleichförmigen Luftstrom sorgen. ERGONOMISCH GEFORMTER KRAFTSTOFFTANK Der Kraftstofftank entstand mit Hilfe eines einzigartigen CAD-Programms (Computer-Aided Design), mit dem es erst möglich wurde, alle Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Denn der Tank musste leicht und stabil werden, einen großen Lenkeinschlag ermöglichen, der Einspritzanlage mit Fallstrombauweise Platz bieten und durfte den Fahrer nicht einengen. Der Kraftstofftank ist aus einer kohlenstoffarmen Stahllegierung mit Titanium-Anteil gefertigt, fasst 19 Liter Treibstoff und bietet dem Fahrer einen exzellenten Knieschluss. Außerdem sieht der qualitativ hochwertige Tank gut aus und fügt sich harmonisch ins Design der neuen Mittelklasse-Fazer. DYNAMISCHE UND LEICHTFÜßIGE AUSSTRAHLUNG Die Kombination aus neuem Druckguss-Alurahmen, neuer Verkleidungsform, speziell geformten Tank und neuen Fünfspeichen-Rädern verleiht der FZ6 Fazer ein eigenständiges Erscheinungsbild, dem es weder an Dynamik noch an extremer Sportlichkeit mangelt. Trotzdem kommen Benutzerfreundlichkeit und Alltagstauglichkeit nicht zu kurz. Dieser neue Fertigungsprozess, der ein Spiegel-ähnliches Oberflächen-Finish ermöglicht, führt zu einem hochwertigen Qualitätseindruck der Bauteile. Und auch aus Umweltsicht bietet die neue Technik Vorteile, weil weniger Ausschuss-Ware mit diesem Fertigungsverfahren produziert wird. FZ6 Fazer-Fahrwerk TECHNISCHE HIGHLIGHTS • Erster Druckguss-Aluminium-Rahmen seiner Klasse • Leichte zweiteilige Konstruktion ohne Schweißnähte • Komplett überarbeitete Fahrwerksdimensionierung • Neue, extra lange Aluminium-Kastenschwinge • Neues Rahmenheck mit integrierten Beifahrer-Fußrastenaufnahmen • Geänderte Kurbelwellen-Position • Neue Doppelsitzbank ermöglicht Fahrersitzplatz weiter vorn • 43 mm starke Standrohre der Telegabel wie bei FZS1000 Fazer • Doppelscheibenbremse mit 298 mm Durchmesser vorn • Scheibenbremse mit 245 mm Durchmesser hinten • Neue Schwimmsattelbremszangen von Akebono vorn • Auf der Schwinge montierte Nissin-Bremszange hinten wie an der YZF-R6 • Zentralfederbein ohne Hebelsystem hinten • In Radabdeckung integrierter Kettenschutz hinten • Optimale Gewichtsverteilung von 51 % vorn und 49 % hinten • Batterie-Platzierung weit vorn unter dem Tank • Gummigelagerte Fußrasten • Lenker-Armaturen im neuen Design • Neues Rücklicht • Außergewöhnliche Hinterrad-Traktion • Leichte Fünfspeichenräder mit breiteren Reifen • 70 Grad Lenkeinschlag, kleiner Wendekreis • Verfeinertes, neues LCD-Cockpit • Frontverkleidung mit Doppelscheinwerfer und YZF-R1-Verwandtschaft • Große Verkleidungsscheibe • Ergonomisch geformter 19-Liter-Kraftstofftank • Dynamisch geformte, neue Verkleidungsbauteile • Neuer Metallic-Effekt auf Kunststoffbauteilen • Kunststoff-Beifahrer-Haltebügel • Integrierte Wegfahrsperre • Sicherungen in Seitenverkleidung Farben • Silver S3 • Dark Purplish Blue Metallic DPBML • Dark Greyish Blue Metallic DNBME FZ6 Fazer-Zubehör Die neue FZ6 Fazer ist das am besten ausgestattete Mittelklasse-Motorrad, das Yamaha jemals produziert hat. Für diejenigen Fahrer, die ihre Fazer individuell gestalten wollen, hat Yamaha eine Reihe von aufpreispflichtigen Zubehörbauteilen entwickelt, die dem geforderten Hersteller-Standard in puncto Qualität und Passgenauigkeit entsprechen. Höhere Verkleidungsscheibe (90 mm höher als Standard). Die nächste FZ6 Fazer-Generation : Technologie, die zum Fahrer passt! Die FZ6 Fazer hat in Europa viele Fans gefunden, weil der Mittelklasse-Sportler genau das bietet, wonach viele Biker suchen. Deshalb haben die Yamaha-Techniker bei der Weiterentwicklung den typischen Charakter der Fazer nicht verwässert, der zu dem Erfolg in den letzten sechs Jahren beigetragen hat. Ziel war es, das Konzept technisch zu optimieren und so eine neue Generation zu kreieren. Während die typischen Charakterzüge erhalten geblieben sind, macht die neue Fazer in Sachen Motorleistung und Fahrwerksqualitäten einen deutlichen Schritt nach vorn und kombiniert Alltagstauglichkeit mit Stil und Leistungsfähigkeit wie kein anderes Motorrad in dieser Kategorie. Durch die Konstruktion eines gut verarbeiteten, qualitativ hochwertigen Motorrades mit modernster Technik trägt Yamaha den gestiegenen Anforderungen Rechnung, legt die Messlatte ein Stück weit höher und verbessert die Einsatzmöglichkeiten des Bestsellers. Die technischen Daten der neuen FZ6 Fazer finden Sie auf der Rückseite des Booklets. KOMMENTARE DER ENTWICKLER UND DESIGNER “Bei der Formgestaltung haben wir uns zunächst auf drei wichtige Punkte konzentriert : Erstens auf ein attraktives, modernes Erscheinungsbild, das in auffällt ; zweitens, auf ein Design, das eine gewisse Leichtigkeit ausstrahlt ; und drittens auf ein Styling, das dem italienischen Geschmack nahe kommt und zu einem Bike passt, das nichts verbergen möchte. Mit diesen wichtigen Punkten im Hinterkopf haben wird uns an die Arbeit gemacht – wir nennen diese Anfangsphase ‘group and connect’. Dieses Stichwort beinhaltet zunächst das Erkennen der wesentlichen äußerlichen Charakterzüge des bestehenden Modells, die durch Verkleidungen, Sitzbank, Tank, Reifen usw. anteilig geprägt werden. Diese Wesenszüge des Konzepts bilden eine Masse im Zentrum des Fahrzeugs, um das herum nun andere Teil gruppiert werden. Erste Priorität haben weiterhin die Masse-Teile, die hinzukommenden Details, die wir für wichtig erachten, werden ‘connected’, also mit eingebunden. Der Sinn der Modulation von kleinen Elementen um ein großes Zentrum herum ist die Schaffung von einem ausdrucksstarken dreidimensionalen Bild. Wird die bekannte Fazer dann als ein durchschnittliche Form betrachtet, so erscheint das neue Modell als eine hervorstechende 3-D-Form. Als nächstes kommen die Elemente der Kompaktheit hinzu. Diese Details drücken aus, wie leicht sich eine Maschine bewegen lässt. Dazu gehören Elemente, mit denen der Fahrer körperlich in Kontakt kommt – zum Beispiel der Kniebereich beim Fahren – oder auch Bereiche, mit denen er ausschließlich optisch Kontakt hat. Außerdem ziehen wir hierbei Elemente in Betracht, die eine gewisse Ehrlichkeit ausdrücken, wie sagen ‘honesty’ dazu. Normal ist die Betrachtung einer kleinen Anzahl von Elementen. Wegen des technologischen Fortschritts bei den aktuellen Hochleistungsmotorrädern, geht der Trend jedoch dazu über, viele Elemente in das Design zu integrieren. Trotzdem haben wir bei diesem Modell versucht, die Anzahl dieser Elemente klein zu halten und mit wenigen Elemente eine sinnvolle Modulation zu schaffen. Als vierten Punkt zogen wir die Idee eines ‘sporty look’ hinzu. Selbstverständlich hatten wir dabei nicht eine Gestaltung wie sie die YZF-R1 zeigt im Sinn. Aber eine Sportlichkeit, die zu einem Allround-Fahrzeug passt, das alles mit macht, sollte es schon sein. Wir betonten deshalb Baugruppen wie Motor, Rahmen und Reifen, die den Sinn des Fahrens verdeutlichen. Das gleiche trifft auf die Verkleidung zu. Während die Verkleidung der YZF-R1 geschaffen wurde, um scheinbar durch den Wind zu schlüpfen, dachten wir bei der Fazer an eine Kreation, die den Fahrtwind zur Seite drückt. Um es anders auszudrücken : Wir versuchten eine Form zu finden, die den Wind attackiert. Wir versuchten darüber hinaus auf anderem Wege ein Design zu verwirklichen, das sowohl mit als auch ohne Verkleidung gut aussieht. Bei dieser Schwerpunktlegung der Gestaltung wurde klar, dass der Bereich zwischen Verkleidung und Tank sehr wichtig ist – dem widmeten wir besondere Aufmerksamkeit. Die Nutzung der Yamaha CF-Gusstechnik für die Herstellung des Hauptrahmens ermöglichte uns eine größere Gestaltungsfreiheit bei der Konzeption eines originellen Rahmens. Hier konnten wir erneut Fortschritte bei der Reflektion unseres ‘group and connect’ Designkonzepts erzielen. KOMMENTARE DER TESTFAHRER Es handelt sich hier um einen kompletten Modellwechsel der Fazer, wir mussten trotzdem nicht bei Null beginnen. Wir konnten uns darauf konzentrieren ein sportliches Fahrwerk zu schaffen, das mit dem Motor harmoniert, der auf R6-Basis konzipiert wurde, ohne die bekannten Stärken der Fazer zu vernachlässigen. Wir stellten zunächst die Vorgaben für das neue Modell zusammen, die auf den Erfahrungen von Fazer-Fahrern basierten. Bei Fahrten über Landstraßen in Italien, Frankreich und Deutschland konnten wir uns ein Bild davon machen, wie das bekannte Modell genutzt wird und was die Piloten dieses Fahrzeugs dazu zu sagen haben. Danach war es notwendig, die essentiellen Elemente heraus zu filtern, die für die nächste Generation von Bedeutung sein würden und die Erwartungen der Konsumenten übertreffen werden. Heraus kam ein Motorrad-Charakter, der auch dann Schnelligkeit beweist, wenn der Fahrer entspannt in Schräglage über kurvenreiche Strecken fährt. Die nächste Fazer-Generation sollte nicht nur dann schnell unterwegs sein, wenn der Motor bei hohen Drehzahlen gehalten wird, sondern auch dann, wenn höchste Motorleistung auf kurvenreichen Strecken nicht abgerufen wird. Diese Überlegungen führten zum Beispiel dazu, dass wir uns entschlossen, die Hinterreifen-Traktion zu verbessern. Einige werden glauben, dass der Rahmenmaterial-Wechsel von Stahl auf Aluminium zwangsläufig den Handlingcharakter beeinflussen muss. Aber dem ist nicht so. Es war nicht nur die Gewichtsersparnis und die Erhöhung der Rahmensteifigkeit, die uns dazu bewog, einen Druckguss-Rahmen zu verwenden. Die Nutzung der Yamaha-Druckguss-Technologie gab uns einfach auch mehr Gestaltungsmöglichkeit bei der Rahmenkonstruktion. Was die neue Fazer wahrscheinlich am besten charakterisiert ist, dass wir mit der Gestaltungsfreiheit in der Lage waren, die Leichtigkeit des Fahrens zu optimieren und die bekannten stärken der Fazer zu erhalten. Beim Handlingcharakter zeigt die neue Fazer keine gravierenden Unterschiede zum bekannten Modell. Wir haben einfach nur die Stärken der Fazer erhalten und das Fahrvergnügen durch Leichtfüßigkeit erhöht. Wir sind sicher, dass der Unterschied offenbar wird, wenn Sie die neue Maschine erstmals für eine sportbetonte Fahrt ausführen.
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