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Honda CB750 Hornet E-Clutch (2026)
Honda CB750 Hornet E-Clutch (2026)

Die Honda CB750 Hornet E-Clutch des Modelljahres 2026 kombiniert einen kraftvollen 755-ccm-Twin mit innovativer E-Clutch-Technologie, sportlichem Handling und moderner Elektronik. Das Naked Bike soll Komfort, Dynamik und Alltagstauglichkeit neu verbinden.

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Hersteller: Honda
Land:
Baujahr: 2026
Typ (2ri.de): Sporttourer
Modell-Code: k.A.
Fzg.-Typ: k.A.
Leistung: 92 PS (68 kW)
Hubraum: 755 ccm
Max. Speed: k.A.
Aufrufe: 12.025
Bike-ID: 16525
Produktion Bearbeiten
Baujahr 2026
Hersteller Honda
Typ (2ri.de) Sporttourer
UVP ab Werk k.A.
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Motor Bearbeiten
Bauart 2-Zylinder, 4-Takter, Reihe
Bohrung x Hub 87 x 63,5 mm
Hubraum 755 ccm
Gassteuerung k.A.
Gemischaufbereitung Elektronische Kraftstoffeinspritzung
Max. Leistung bei Drehzahl 92 PS (68 kW) 9.500 U/min
Max. Drehmoment bei Drehzahl 75 Nm 7.250 U/min
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Fahrleistung\Verbrauch Bearbeiten
Höchstgeschwindigkeit k.A.
Verbrauch auf 100 km k.A.
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Kraftübertragung\Antrieb Bearbeiten
Hinterradantrieb Kette
Anzahl der Gänge 6 Gänge
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Fahrwerk\Bremsen Bearbeiten
Rahmenart Diamantrahmen
Bremse vorne Doppelscheibe, 296 mm, Nissin 4-Kolben radial
Bremse hinten Einscheibe, 240 mm, 1-Kolben
Federweg vorne 130 mm
Federweg hinten 150 mm
Reifen vorne 120/70ZR17
Reifen hinten 60ZR17
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Maße\Gewichte Bearbeiten
Sitzhöhe 795 mm
Radstand 1.420 mm
Leergewicht fahrbereit 192 kg
Zugelassenes Gesamtgewicht k.A.
Tankinhalt 15,2 Liter
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Ausstattung Bearbeiten
Anti-Blockier-System (ABS) k.A.
Drosselung k.A.
Lieferbare Farben k.A.
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Service\Sonstiges Bearbeiten
Garantie k.A.
Führerscheinklasse k.A.
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Kurzbeschreibung Bearbeiten
Die Honda CB750 Hornet E-Clutch des Modelljahres 2026 kombiniert einen kraftvollen 755-ccm-Twin mit innovativer E-Clutch-Technologie, sportlichem Handling und moderner Elektronik. Das Naked Bike soll Komfort, Dynamik und Alltagstauglichkeit neu verbinden.
Langbeschreibung Bearbeiten
Honda CB750 Hornet E-Clutch (2026): Hondas Mittelklasse-Naked-Bike wird intelligenter, schneller und alltagstauglicher

Mit der Modellpflege der 2026er Honda CB750 Hornet E-Clutch setzt Honda einen klaren technologischen Schwerpunkt: Die Weiterentwicklung der E-Clutch-Technologie soll nicht nur den Komfort steigern, sondern gleichzeitig auch die Dynamik und Kontrolle im sportlichen Fahrbetrieb verbessern. Die CB750 Hornet war bereits seit ihrer Einführung als moderne Interpretation eines aggressiven Naked Bikes positioniert worden. Für 2026 erhält das Modell jedoch eine deutlich tiefgreifendere technische Überarbeitung, als es auf den ersten Blick scheint.

Im Mittelpunkt steht die neue Kombination aus Honda E-Clutch und Ride-by-Wire-System. Dadurch entsteht ein elektronisch vernetzter Antriebsstrang, der Schaltvorgänge präziser, schneller und gleichzeitig komfortabler gestalten soll. Honda verfolgt damit einen Ansatz zwischen klassischem Schaltmotorrad, Quickshifter-Technologie und teilautomatisierter Kupplungssteuerung. Anders als bei einem DCT-System bleibt das manuelle Schalten vollständig erhalten – lediglich die Kupplungsarbeit übernimmt das Motorrad auf Wunsch selbstständig. (1000PS)

Die 2026er Hornet bleibt dabei ein Motorrad der mittleren Hubraumklasse mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. Honda kombiniert einen kompakten 755-Kubik-Paralleltwin mit moderner Elektronik, aggressivem Streetfighter-Design und einem ausgesprochen fahraktiven Chassis. Gleichzeitig versucht der Hersteller, die Einstiegshürde für weniger erfahrene Fahrer zu senken, ohne sportliche Fahrer zu vergraulen. Genau an dieser Schnittstelle positioniert sich die neue E-Clutch-Technologie.

Hauptmerkmale der 2026 Honda CB750 Hornet E-Clutch

Die wichtigsten Neuerungen und Eigenschaften der neuen CB750 Hornet E-Clutch konzentrieren sich auf folgende Bereiche:
  • Neue Honda E-Clutch mit Ride-by-Wire-Integration
  • 755-ccm-Parallel-Twin mit 270-Grad-Kurbelwelle
  • Rund 92 PS Leistung und 75 Nm Drehmoment
  • Vollwertiges 6-Gang-Schaltgetriebe
  • Automatische Kupplungssteuerung bei Anfahren, Stoppen und Schalten
  • Rev-Matching-Funktion beim Herunterschalten
  • Showa-SFF-BP-Upside-Down-Gabel
  • TFT-Display mit Honda RoadSync
  • Mehrere Fahrmodi inklusive Traktionskontrolle und Wheelie-Control
  • Radial montierte Vierkolben-Bremsanlage vorne
  • Aggressive Streetfighter-Optik mit kompaktem Heck
  • Niedriges Gewicht und agile Fahrwerksgeometrie
Honda positioniert das Motorrad klar als vielseitiges Naked Bike für Alltag, Pendelverkehr, Wochenendtouren und sportliche Landstraßenfahrten gleichermaßen. Die Mischung aus leichter Bedienbarkeit und hoher Fahrdynamik steht dabei im Zentrum der Modellphilosophie. (Honda Powersports)

Design und Stil

Optisch bleibt die Honda CB750 Hornet ihrer aggressiven Streetfighter-Linie treu. Honda verzichtet bewusst auf klassische Retro-Elemente oder nostalgische Anleihen und setzt stattdessen auf ein modernes, technisch wirkendes Naked-Bike-Design mit scharf gezeichneten Verkleidungsteilen, kompakten Proportionen und einer betont nach vorne orientierten Linienführung.

Die Frontpartie wird von einem markanten LED-Scheinwerfer dominiert, der durch seine kantige Form und die tief sitzende Position besonders aggressiv wirkt. Die seitlichen Tankverkleidungen sind stark modelliert und verleihen der Maschine trotz des relativ kompakten Motors optisch viel Präsenz. Der kurze Heckabschluss und die freistehende Schwingenkonstruktion unterstreichen den sportlichen Charakter zusätzlich.

Honda verfolgt bei der Hornet kein überladenes Designkonzept. Stattdessen wirkt das Motorrad funktional, technisch und bewusst reduziert. Gerade diese nüchterne, fast industrielle Gestaltung passt zur modernen Interpretation eines europäischen Naked Bikes japanischer Prägung.

Interessant ist außerdem, dass Honda die E-Clutch-Version optisch leicht differenziert. Unter anderem gehört ein neuer Bugspoiler zur Serienausstattung der E-Clutch-Variante. Dieser sorgt nicht nur für einen etwas sportlicheren Auftritt, sondern lässt das Motorrad insgesamt breiter und dynamischer erscheinen. (1000PS)

Die Sitzposition und die kompakte Tankgestaltung lassen die Hornet kleiner wirken, als sie tatsächlich ist. Gerade Fahrer mit sportlicher Fahrweise profitieren davon, weil sich das Motorrad sehr eng mit dem Körper führen lässt. Allerdings wurde in ersten Fahrberichten angemerkt, dass größere Fahrer die Ergonomie teilweise als etwas kompakt empfinden könnten. Besonders der Lenker wird teilweise als zu schmal und etwas zu hoch kritisiert. (1000PS)

Die Farbpalette bleibt modern und zurückhaltend. Honda konzentriert sich auf dunklere Farbtöne und matte Lackierungen, die gut zum technischen Charakter des Motorrads passen. Besonders die Kombination aus schwarzem Rahmen, dunklem Motorblock und aggressiven LED-Lichtelementen verstärkt den hochwertigen Gesamteindruck.

Motor und Leistung

Das Herzstück der Honda CB750 Hornet E-Clutch bleibt der bekannte 755-Kubik-Reihenzweizylinder mit 270-Grad-Kurbelwelle. Dieser Motor gehört zu den stärksten Argumenten des Motorrads und hebt die Hornet deutlich von vielen Konkurrenzmodellen der Mittelklasse ab.

Der flüssigkeitsgekühlte Parallel-Twin leistet rund 91 bis 92 PS und entwickelt etwa 75 Nm Drehmoment. Besonders interessant ist dabei weniger die reine Spitzenleistung als vielmehr die Charakteristik des Motors. Durch die 270-Grad-Zündfolge entsteht ein V-Twin-ähnliches Fahrgefühl mit kräftigem Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Gleichzeitig bleibt der Motor drehfreudig genug, um auch im oberen Bereich sportlich zu wirken. (Dancing the Polka)

Honda setzt weiterhin auf eine Unicam-Ventilsteuerung, die ursprünglich aus dem Offroad-Bereich stammt. Diese Bauweise ermöglicht eine kompakte Zylinderkopfkonstruktion und trägt dazu bei, das Gesamtgewicht niedrig zu halten. Zudem verbessert die kompakte Bauweise die Zentralisierung der Massen.

Besonders auffällig ist die Kombination aus direkter Gasannahme und linearem Leistungsaufbau. Der Motor wirkt laut Testberichten sehr spontan, aber gleichzeitig gut kontrollierbar. Gerade im mittleren Drehzahlbereich erzeugt die Hornet einen kräftigen Punch, der das Motorrad deutlich sportlicher erscheinen lässt, als es die nüchternen Leistungsdaten vermuten lassen würden. (Dancing the Polka)

Ein wichtiger Bestandteil des Fahrerlebnisses ist das neue Ride-by-Wire-System. Dieses ermöglicht nicht nur verschiedene Fahrmodi, sondern bildet auch die Grundlage für die neue Generation der Honda E-Clutch.

Die neue Honda E-Clutch im Detail

Die eigentliche technische Sensation der 2026er Hornet ist die weiterentwickelte E-Clutch-Technologie. Honda verfolgt hier einen einzigartigen Ansatz, der sich deutlich von klassischen Automatiksystemen unterscheidet.

Das System übernimmt:
  • das Einkuppeln beim Anfahren,
  • das Auskuppeln beim Anhalten,
  • sowie die Kupplungssteuerung während der Gangwechsel.
Der Fahrer schaltet weiterhin selbst per Fußhebel. Die Kupplungsbetätigung erfolgt jedoch elektronisch. Wer möchte, kann die Kupplung dennoch weiterhin manuell benutzen oder das System komplett deaktivieren. (1000PS)

Die Integration des Ride-by-Wire-Systems ermöglicht erstmals automatisches Zwischengas beim Herunterschalten. Dadurch werden Lastwechsel reduziert und Gangwechsel wirken deutlich harmonischer. Gerade beim sportlichen Anbremsen vor Kurven soll dies die Stabilität des Motorrads verbessern. (1000PS)

Honda geht damit deutlich weiter als ein klassischer Quickshifter. Während Quickshifter primär Zündung und Einspritzung unterbrechen, steuert die E-Clutch aktiv die Kupplung inklusive Halbkupplungsphase. Dadurch funktionieren die Schaltvorgänge auch bei niedrigen Drehzahlen und wechselnden Lastzuständen ausgesprochen sauber. (1000PS)

Im Alltag bietet das System erhebliche Vorteile:
  • kein Abwürgen des Motors,
  • entspannter Stadtverkehr,
  • weniger Ermüdung im Stop-and-Go,
  • sanfteres Rangieren,
  • gleichmäßigere Schaltvorgänge.
Gleichzeitig profitieren auch sportliche Fahrer von präziseren Downshifts und schnelleren Gangwechseln.

Honda versucht damit offensichtlich, die Bedienbarkeit moderner Motorräder zu vereinfachen, ohne die emotionale Beteiligung des Fahrers zu reduzieren. Genau darin liegt vermutlich die größte Stärke der E-Clutch.

Fahrwerk und Handling

Die CB750 Hornet war bereits in ihrer bisherigen Form eines der agilsten Motorräder ihrer Klasse. Daran ändert Honda auch 2026 nichts.

Das Motorrad basiert weiterhin auf einem leichten Stahlrohrrahmen mit sportlicher Geometrie und vergleichsweise niedrigem Gesamtgewicht. In Kombination mit dem schmalen 160er-Hinterreifen ergibt sich ein ausgesprochen leichtfüßiges Handling. Besonders auf engen Landstraßen und in urbaner Umgebung profitiert die Hornet von ihrem schnellen Einlenkverhalten. (1000PS)

An der Front arbeitet eine 41-mm-Showa-SFF-BP-Upside-Down-Gabel. Diese bietet eine ausgewogene Abstimmung zwischen Komfort und sportlicher Rückmeldung. Hinten kommt ein Pro-Link-Federbein zum Einsatz. Die Federwege bleiben praxisgerecht dimensioniert und passen gut zum vielseitigen Einsatzbereich der Maschine. (Honda Powersports)

Die Fahrwerksabstimmung wird in ersten Testberichten als angenehm neutral beschrieben. Die Hornet wirkt weder nervös noch träge. Stattdessen vermittelt sie ein hohes Maß an Vertrauen, was insbesondere weniger erfahrenen Fahrern entgegenkommt. Gleichzeitig bleibt genug Dynamik erhalten, um ambitionierte Fahrer zufriedenzustellen. (1000PS)

Die Bremsanlage besteht vorne aus zwei 296-mm-Bremsscheiben mit radial montierten Vierkolben-Bremssätteln. Hinten arbeitet eine 240-mm-Einzelscheibe. ABS gehört selbstverständlich zur Serienausstattung. Die Bremsperformance wird allgemein als kräftig und gut dosierbar beschrieben. (ridecenterusa.com)

Interessant ist die Wechselwirkung zwischen E-Clutch und Fahrdynamik. Gerade beim aggressiven Herunterschalten vor Kurven ermöglicht das automatische Rev-Matching stabilere Lastwechsel. Dadurch bleibt das Motorrad ruhiger und präziser in der Kurvenanbremsphase.

Besonders auf kurvigen Strecken scheint die Hornet von dieser neuen Systemintegration zu profitieren. Das Motorrad wirkt dadurch kontrollierter und gleichzeitig sportlicher.

Ergonomie und Ausstattung

Die Ergonomie der Honda CB750 Hornet orientiert sich klar am klassischen Naked-Bike-Konzept:
  • aufrechte Sitzposition,
  • breiter Lenker,
  • moderat angewinkelte Beine,
  • gute Übersicht im Verkehr.
Die Sitzhöhe liegt bei rund 795 mm und macht das Motorrad auch für mittelgroße Fahrer gut zugänglich. Gleichzeitig sorgt die relativ schmale Bauweise dafür, dass die Hornet kompakter wirkt als viele Konkurrenten. (BikeWale)

Allerdings zeigen erste Tests auch gewisse ergonomische Schwächen für größere Fahrer. Fahrer über 1,85 Meter könnten sich etwas eingeengt fühlen. Kritisiert werden insbesondere die Lenkerposition und die vergleichsweise kompakte Fahrerergonomie. (1000PS)

In Sachen Ausstattung liefert Honda inzwischen ein modernes Elektronikpaket:
  • 5-Zoll-TFT-Display,
  • Honda RoadSync Smartphone-Integration,
  • mehrere Fahrmodi,
  • Traktionskontrolle,
  • Wheelie-Control,
  • Ride-by-Wire,
  • LED-Lichttechnik,
  • moderne Schaltereinheiten.
Die Benutzeroberfläche wurde bewusst übersichtlich gehalten. Honda verzichtet auf überladene Menüstrukturen und konzentriert sich auf intuitive Bedienbarkeit. Gerade im Alltag dürfte dies vielen Fahrern entgegenkommen. (1000PS)

Die E-Clutch selbst lässt sich ebenfalls individuell konfigurieren. Fahrer können entscheiden, wie stark das System eingreifen soll oder es vollständig deaktivieren. Damit bleibt die Hornet trotz der neuen Technik flexibel genug für unterschiedliche Fahrstile.

Verfügbarkeit und Preis

Honda positioniert die CB750 Hornet E-Clutch weiterhin sehr aggressiv im Markt. In den USA liegt der Einstiegspreis laut ersten Angaben bei rund 7.999 US-Dollar. In Europa variieren die Preise je nach Markt. In Österreich wurde die E-Clutch-Version beispielsweise mit etwa 9.990 Euro angekündigt. (Ultimate Motorcycling)

Bemerkenswert ist dabei, dass Honda trotz zusätzlicher Technologie versucht, den Preis relativ stabil zu halten. Angesichts der umfangreichen Elektronik und der neuen E-Clutch-Technik bleibt die Hornet damit eines der attraktivsten Angebote im Mittelklasse-Naked-Segment.

Die Konkurrenz umfasst unter anderem:
  • die Yamaha MT-07,
  • die Suzuki GSX-8S,
  • sowie die Triumph Trident 660.
Gerade im direkten Vergleich punktet die Honda mit hoher Leistung, moderner Elektronik und dem einzigartigen E-Clutch-System. (Visordown)

Honda bietet außerdem umfangreiches Zubehör an:
  • Komfortpakete,
  • Gepäcklösungen,
  • sportliche Anbauteile,
  • Sitzbankoptionen,
  • Windschilder,
  • Designpakete.
Dadurch lässt sich die Hornet relativ flexibel an unterschiedliche Einsatzprofile anpassen – vom urbanen Pendlerbike bis hin zum sportlichen Wochenendmotorrad.

Fazit

Die 2026er Honda CB750 Hornet E-Clutch ist weit mehr als nur ein kleines Modellupdate. Honda nutzt die neue Generation der Hornet, um eine Technologie zu etablieren, die das Potenzial besitzt, die Bedienlogik moderner Motorräder nachhaltig zu verändern.

Die Kombination aus kräftigem 755-Kubik-Twin, agilem Fahrwerk und intelligenter E-Clutch ergibt ein Motorrad, das gleichzeitig zugänglich und sportlich wirkt. Besonders bemerkenswert ist, wie nahtlos die elektronische Kupplungssteuerung in das Fahrerlebnis integriert wurde. Anders als klassische Automatiksysteme bleibt das Gefühl eines echten Schaltmotorrads vollständig erhalten.

Die Hornet profitiert dabei enorm von der neuen Ride-by-Wire-Anbindung. Schaltvorgänge wirken harmonischer, Lastwechsel sauberer und die gesamte Fahrdynamik kontrollierter. Gleichzeitig steigert das System den Komfort im Alltag deutlich.

Kritikpunkte bleiben dennoch vorhanden:
  • größere Fahrer könnten sich ergonomisch eingeschränkt fühlen,
  • das Fahrwerk bietet kaum Einstellmöglichkeiten,
  • optisch wirkt die Hornet funktionaler als emotional.
Dennoch ergibt das Gesamtpaket ein ausgesprochen modernes Naked Bike mit hoher Alltagstauglichkeit, überzeugender Performance und innovativer Technologie. Honda gelingt damit eine seltene Balance zwischen technischer Innovation, Fahrspaß und vernünftiger Preisgestaltung.

Gerade die E-Clutch könnte sich langfristig als eine der wichtigsten Motorrad-Innovationen der letzten Jahre erweisen – nicht weil sie das Motorradfahren revolutioniert, sondern weil sie es intelligenter, zugänglicher und gleichzeitig dynamischer macht. (1000PS)
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