Ab in den Motorradurlaub
Ab in den Motorradurlaub
22 Jul
Wer im Sommer lange Fahrten mit dem Motorrad plant, sollte gut vorbereitet sein. Verschleiß, Hitze und Verkehr können lästig werden, aber wer die richtigen Tipps beachtet, hat nichts zu befürchten.
Dienstag, 22. Juli 2014 15:02
Autor: GBeuer
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Begonnen wird bei den Vorbereitungen

Der Hochsommer ist im vollen Gange und viele Biker zieht es wieder auf die Straße. Ein Rundum-Check, unter dem Aspekt der bevorstehenden Streckenkilometer, sichert die störungsfreie Fahrt und das Urlaubsvergnügen.

Ein geplatzter Reifen kann im Urlaub zum Problem werden und eine ausgefallene Batterie oder Lichtmaschine sorgen für einen schmerzhaften Griff in die Urlaubskasse.

Die wichtigsten Prüfpunkte für den Urlaubscheck sind:

  • Reifen:
    Luftdruck prüfen; Lauffläche, Seitenwände und Karkasse auf Beschädigungen überprüfen;
    Profiltiefe (mind. 1,6 mm); Ventilsitz
  • Felgen:
    Felgen sind eingehend auf Beschädigungen, Haarrisse etc. zu untersuchen
  • Motoröl:
    ein bevorstehender Motorölwechsel soll auf jeden Fall, vor der Urlaubsfahrt durchgeführt
    werden; auf ein genaues Füll- Niveau achten, Überfüllung führt schnell zu undichten Stellen, zu wenig Öl hat eine mangelnde Schmierung oder sogar eine Überhitzung und
    schlimmstenfalls ein Reißen des Schmierfilms, im laufenden Betrieb, zur Folge; Filter immer mit wechseln
  • Motorcheck:
    eine umfassende Prüfung von Motor und Vergaser, stellt nicht nur die Laufruhe sicher,
    sondern spart auch Sprit und beugt einem vorzeitigen Verschleiß vor
  • Batterie:
    Pole kontrollieren (Oxidation), Polklemmen auf festen Sitz prüfen; mit einem Säureheber die Batterieflüssigkeit überprüfen und ggf. mit destilliertem Wasser auffüllen, falls keine Gel-Batterie verbaut ist
  • Lichtmaschine:
    Ladespannung messen, wird meist im Rahmen des Motortests gleich mitgemessen,
    Reglerprüfung ebenfalls
  • Sichtprüfung:
    Rahmen und Federbeine etc.:
    der Sichtprüfung geht eine gründliche Grundreinigung voraus, da sich schon versteckte
    Haarrisse, auf langen Touren unter Dauerbelastung, schnell zu schweren Schäden entwickeln können

Sollten sich gravierende Mängel herausstellen ist es ratsam den Profi aufzusuchen oder gleich selbst auszutauschen.

Kleine Tipps, große Wirkung

Das Urlaubsgepäck wird optimalerweise in passende Seitentaschen oder Koffer verstaut, die sich dem Motorrad homogen anpassen und den Fahrer nicht behindern. Bei einigen Modellen sind sogar Anhänger denkbar, die zwar über einen enormen Stauraum verfügen aber auch den Fahrkomfort und die Reisegeschwindigkeit beeinträchtigen. In heißen Regionen ist es wichtig ausreichend Flüssigkeit mitzuführen, der Körper, in Helm und Protektionskleidung verpackt, neigt besonders bei hohen Temperaturen zur Dehydrierung. Ausreichende Pausen, alle 1-2 Stunden, während der man sich der Schutzkleidung, zwecks Auskühlen und Luftzirkulation entledigt und ein leichter Pausensnack oder Obst, beugen sinnvoll einer Übermüdung vor. In heißen Gefilden haben sich luftdurchströmte Integral- oder Jet-Helme bewährt. Sie sorgen für den kühlen Kopf. Leichte, mehrlagige Textilbekleidung mit leistungsfähigen Protektoren erleichtern, gegenüber den Lederkombis, die Kühlung durch Fahrtwind. Sie bilden im Hochsommer eine gute Alternative zu der schweren Lederkleidung.

Der Weg ist das Ziel

Wer in der Gruppe reist hat es einfach mit der optimalen Reisegeschwindigkeit. Das schwächste Glied in der Kette gibt die Geschwindigkeit vor. Um keine Gruppendynamik aufkommen zu lassen, wird die Reihenfolge und die Reisegeschwindigkeit vorher festgelegt. Der Schrittmacher fährt immer im vorderen Feld oder an der Tete, die anderen folgen in angebrachter Reihenfolge.
Als Reisetipps sind noch anzumerken, dass es sinnvoll ist, die bepackte Maschine zu Hause einmal Probe zu fahren, um die veränderten Fahreigenschaften einschätzen zu lernen und sich über die Kraftstoffversorgung im Urlaubsland zu informieren.

 

Stichwörter: motorrad, reifen, reisen, 07.2014
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