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Honda CB125F (2026)

Honda CB125F (2026)

 

Produktion  
Baujahr 2026
Hersteller Honda
Typ (2ri.de) Scrambler
Typ (Hersteller) k.A.
Modellgruppe (z.B. Sportster) k.A.
Modelltyp k.A.
UVP ab Werk k.A.
UVP inkl. Überführung k.A.
Produktionsland Japan
Produktionsbeginn k.A.
Produktionsende k.A.
Stückzahl (ca.) k.A.
Fzg.-Typ k.A.
Modell-Code k.A.
ABE\EG-BE-Nr. k.A.
VIN k.A.

 

Motor  
Abgasnorm k.A.
Abgasreinigung k.A.
Bauart 1-Zylinder, 4-Takter
Bohrung x Hub 50 x 63,1 mm
Hubraum 124 ccm
Gassteuerung k.A.
Gemischaufbereitung Elektronische Kraftstoffeinspritzung
Kühlsystem Luftgekühlt
Max. Leistung bei Drehzahl 11 PS (8 kW) 7.500 U/min
Max. Drehmoment bei Drehzahl 10,9 Nm 6.000 U/min
Leistung der Lichtmaschine k.A.
Startsystem Elektrostarter
Verdichtung 10 : 1
Zündkerzen-Typ k.A.

 

Fahrleistung\Verbrauch  
Höchstgeschwindigkeit k.A.
Verbrauch auf 100 km k.A.
Benzin (Oktangehalt) k.A.

 

Kraftübertragung\Antrieb  
Hinterradantrieb Kette
Anzahl der Gänge 5 Gänge
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad

 

Fahrwerk\Bremsen  
Rahmenart k.A.
Rahmenmaterial Stahl
Bremse vorne Einscheibe, 240 mm
Bremse hinten Trommelbremse, 130 mm
Federung vorne (Gabel) 30 mm Telegabel
Federung hinten (Schwinge) Stereo-Federbeine (einstellbar)
Federweg vorne k.A.
Federweg hinten k.A.
Lenkkopfwinkel 26 Grad
Nachlauf 92 mm
Felgenmaß vorne k.A.
Felgenmaß hinten k.A.
Reifen vorne 80/100-18
Reifen hinten 100/80-18

 

Maße\Gewichte  
Länge 2.027 mm
Breite 751 mm
Höhe 1.091 mm
Sitzhöhe k.A.
Bodenfreiheit 160 mm
Radstand 1.285 mm
Leergewicht fahrbereit 117 kg
Zugelassenes Gesamtgewicht k.A.
Tankinhalt 11 Liter
Reserve k.A.

 

Ausstattung  
Anti-Blockier-System (ABS) k.A.
Anti-Hopping-Kupplung k.A.
Elektrische Dämpferabstimmung k.A.
Drosselung k.A.
Lieferbare Farben k.A.
Gepäcktaschen / -koffer k.A.
Griffheizung k.A.
Navigationsgerät k.A.
Oehlins-Federelemente k.A.
Sitzhöhenverstellung k.A.
Hauptständer k.A.
Verbundbremse k.A.

 

Service\Sonstiges  
Garantie k.A.
Führerscheinklasse k.A.
Erstinspektion k.A.
Inspektionsintervall k.A.
Sonstiges k.A.

 

Beschreibung

Honda präsentiert die neue 2026er CB125F: Sparsame Einstiegsmaschine mit modernisiertem Design und hoher Alltagstauglichkeit

Mit der neuen Modellgeneration der CB125F setzt Honda seine Strategie fort, Einsteiger- und Pendler-Motorräder konsequent weiterzuentwickeln. Die 2026 Honda CB125F richtet sich vor allem an Fahranfänger, urbane Pendler und preisbewusste Motorradfahrer, die eine leichte, zuverlässige und extrem wirtschaftliche Maschine suchen. Auf Basis der bekannten CB125F-Plattform erhält das neue Modell zahlreiche Detailverbesserungen bei Design, Ausstattung, Effizienz und Komfort. Gleichzeitig bleibt das Motorrad seiner ursprünglichen Philosophie treu: maximale Alltagstauglichkeit bei minimalen Betriebskosten.

Die Informationen basieren auf den veröffentlichten technischen Angaben und Beschreibungen zur 2026 Honda CB125F auf Total Motorcycle sowie ergänzenden Hintergrundinformationen zur Modellhistorie der CB125F-Baureihe. (Wikipedia)

Hauptmerkmale der 2026 Honda CB125F

Die neue CB125F konzentriert sich auf genau jene Eigenschaften, die in der 125er-Klasse besonders gefragt sind: niedriger Verbrauch, einfache Bedienbarkeit, geringe Unterhaltskosten und hohe Zuverlässigkeit. Honda kombiniert diese Kernwerte mit einer modernisierten Optik und einem verbesserten Ausstattungsniveau.

Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:
Honda positioniert die CB125F damit weiterhin als eines der wichtigsten Volumenmodelle im europäischen 125er-Segment. Besonders in Ländern mit A1-Führerscheinklasse oder B196-Regelung bleibt dieses Motorrad für viele Nutzer der erste Schritt in die Motorradwelt.

Design und Stil

Optisch entwickelt sich die 2026er CB125F sichtbar weiter, ohne ihren funktionalen Charakter aufzugeben. Honda verfolgt beim Design eine klare Linie: Die Maschine soll modern wirken, aber gleichzeitig robust, unkompliziert und zeitlos bleiben. Während viele Wettbewerber im 125er-Segment zunehmend aggressive Supersport- oder Naked-Bike-Designs einsetzen, bleibt die CB125F bewusst sachlicher und alltagstauglicher.

Die Frontpartie wirkt schärfer und dynamischer als bei früheren Modellgenerationen. Besonders der LED-Scheinwerfer verleiht der Maschine ein moderneres Erscheinungsbild. Die Lichtsignatur erinnert teilweise an größere Honda-Naked-Bikes und lässt die kleine 125er hochwertiger erscheinen, als es die Einstiegsklasse vermuten lässt.

Auch die Tankverkleidung wurde optisch überarbeitet. Die Linienführung fällt klarer und muskulöser aus, wodurch das Motorrad erwachsener wirkt. Honda versucht offensichtlich, die optische Distanz zu größeren Hubraumklassen zu verkleinern. Für viele junge Fahrer spielt genau dieser Punkt eine erhebliche Rolle, da eine 125er heute nicht mehr ausschließlich als Lernfahrzeug wahrgenommen wird, sondern auch als vollwertiges urbanes Mobilitätskonzept.

Die Seitenverkleidungen integrieren sich harmonisch in das Gesamtbild. Gleichzeitig bleibt die Konstruktion funktional und kosteneffizient – ein typischer Honda-Ansatz in dieser Fahrzeugklasse. Statt auf komplizierte Aerodynamiklösungen setzt Honda auf robuste Kunststoffteile mit einfacher Wartung und hoher Alltagstauglichkeit.

Das Heck präsentiert sich kompakt und modern. Die Proportionen wirken ausgewogen, ohne übertrieben sportlich zu erscheinen. Gerade Pendler profitieren von diesem Ansatz, weil die Maschine dadurch sowohl im Stadtverkehr als auch beim Rangieren angenehm kontrollierbar bleibt.

Ein weiteres wichtiges Designelement ist die Farbgestaltung. Honda setzt traditionell auf moderne Metallic-Lackierungen mit kontrastreichen Akzenten. Dadurch wirkt die CB125F hochwertiger als viele preisorientierte Konkurrenzmodelle. Gleichzeitig bleibt die Maschine optisch dezent genug, um auch ältere oder beruflich orientierte Fahrer anzusprechen.

Insgesamt verfolgt Honda bei der 2026er CB125F kein radikales Redesign, sondern eine konsequente Evolution. Die Maschine bleibt sofort als CB125F erkennbar, wirkt jedoch moderner, hochwertiger und näher an den größeren Honda-Naked-Bikes positioniert.

Motor und Leistung

Im Zentrum der neuen CB125F steht weiterhin der bekannte luftgekühlte Einzylinder-Viertaktmotor mit 124,7 cm³ Hubraum. Honda setzt bewusst nicht auf maximale Spitzenleistung, sondern auf Effizienz, Haltbarkeit und einfache Wartbarkeit. Genau darin liegt seit Jahren die Stärke der CB125F-Baureihe.

Der Motor nutzt die eSP-Technologie („enhanced Smart Power“), die Honda bereits in mehreren Kleinmotorrädern und Rollern einsetzt. Ziel dieser Technik ist eine Reduzierung innerer Reibung, um Verbrauch und Emissionen zu senken. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem reibungsarme Komponenten, ein versetzter Zylinder sowie optimierte Lagerungen. (Wikipedia)

Die Leistungscharakteristik bleibt bewusst alltagstauglich abgestimmt. Statt aggressiver Spitzenleistung bietet die CB125F eine gleichmäßige Leistungsentfaltung mit einfacher Kontrollierbarkeit. Gerade Anfänger profitieren von diesem Charakter, weil das Motorrad berechenbar reagiert und wenig Überforderungspotenzial besitzt.

Das Fünfganggetriebe ist auf niedrigen Verbrauch und entspannte Fahrbarkeit ausgelegt. Kurze innerstädtische Wege lassen sich ebenso souverän bewältigen wie längere Pendelstrecken über Landstraßen. Natürlich stößt eine 125er physikalisch irgendwann an ihre Grenzen, doch Honda versucht nicht, diese Klasse künstlich sportlicher darzustellen, als sie tatsächlich ist.

Ein zentrales Verkaufsargument bleibt der extrem niedrige Kraftstoffverbrauch. Bereits frühere Generationen galten als außergewöhnlich effizient und erreichten Verbrauchswerte deutlich unter zwei Litern pro 100 Kilometer. Honda optimiert diesen Bereich bei jeder Modellpflege weiter. (Wikipedia)

Für Pendler bedeutet das enorme Reichweiten bei minimalen Betriebskosten. Genau dieser Faktor macht die CB125F besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten attraktiv. Während größere Motorräder zunehmend unter steigenden Unterhaltskosten leiden, bleibt die kleine Honda eines der günstigsten motorisierten Zweiräder im täglichen Betrieb.

Auch in Sachen Emissionen erfüllt die Maschine moderne Umweltstandards. Die Kombination aus elektronischer Kraftstoffeinspritzung, effizientem Verbrennungsprozess und geringem Verbrauch sorgt für niedrige CO₂-Werte. Honda zeigt damit erneut, dass ökologische Effizienz nicht zwingend Elektrifizierung voraussetzt.

Die Laufkultur des Motors gehört traditionell zu den Stärken der CB125F. Dank Ausgleichswelle und moderner Einspritztechnik läuft der Einzylinder vergleichsweise vibrationsarm. Natürlich bleibt der Charakter eines kleinen Singles erhalten, doch im Alltagsbetrieb wirkt die Maschine kultivierter als viele preisorientierte Konkurrenzmodelle.

Die Höchstgeschwindigkeit bewegt sich weiterhin im typischen Bereich der A1-Klasse. Entscheidend ist jedoch weniger die Endgeschwindigkeit als die Alltagstauglichkeit im Stadt- und Pendelverkehr. Genau dort spielt die CB125F ihre Stärken aus: niedriger Verbrauch, unkompliziertes Handling und hohe Zuverlässigkeit.

Fahrwerk und Handling

Das Fahrwerk der 2026 Honda CB125F folgt einer klaren Philosophie: Stabilität, einfache Beherrschbarkeit und geringer Wartungsaufwand stehen über maximaler Sportlichkeit. Honda entwickelt die Maschine gezielt für alltägliche Einsatzbedingungen – also Stadtverkehr, Pendelstrecken und gelegentliche Landstraßenfahrten.

Der Stahlrahmen bleibt bewusst einfach konstruiert, was mehrere Vorteile mit sich bringt. Zum einen reduziert dies die Produktionskosten, zum anderen erhöht es Robustheit und Alltagstauglichkeit. Gerade Fahranfänger profitieren von einem gutmütigen Fahrverhalten ohne nervöse Reaktionen.

Das geringe Gewicht zählt weiterhin zu den größten Stärken der CB125F. Bereits frühere Modelle lagen deutlich unter vielen Wettbewerbern und ermöglichten dadurch ein äußerst leichtes Handling. (Wikipedia)

Im Stadtverkehr zeigt sich dieser Vorteil besonders deutlich. Die Maschine lässt sich mühelos durch enge Straßen manövrieren, bleibt beim Rangieren unkompliziert und vermittelt selbst ungeübten Fahrern schnell Sicherheit. Für viele Nutzer ist genau das wichtiger als sportliche Spitzenwerte.

Vorne arbeitet eine klassische Teleskopgabel, hinten kommen zwei Federbeine mit einstellbarer Vorspannung zum Einsatz. Diese Lösung wirkt konservativ, erfüllt ihren Zweck jedoch zuverlässig. Honda verzichtet bewusst auf komplizierte oder teure Fahrwerkslösungen, die in dieser Fahrzeugklasse kaum praktische Vorteile bringen würden.

Die Federungsabstimmung orientiert sich klar am Alltagskomfort. Unebenheiten im Stadtverkehr werden ordentlich absorbiert, ohne dass das Motorrad schwammig wirkt. Gleichzeitig bleibt genügend Stabilität für schnellere Landstraßenpassagen erhalten.

Das Bremssystem kombiniert vorne eine Scheibenbremse mit hinten einer Trommelbremse. Unterstützt wird das System durch Hondas CBS-Kombibremse. Dabei wird beim Betätigen der Hinterradbremse automatisch Bremskraft an das Vorderrad übertragen. Gerade Anfänger profitieren von dieser Sicherheitslösung erheblich. (Wikipedia)

Honda verzichtet weiterhin auf ein vollwertiges ABS-System, was in dieser Klasse teilweise kritisiert wird. Allerdings bleibt CBS kostengünstiger und einfacher zu warten. Für das primäre Einsatzprofil der CB125F – also Stadt- und Pendelverkehr – reicht diese Lösung in der Praxis oft aus.

Die 18-Zoll-Räder tragen ebenfalls zum stabilen Fahrverhalten bei. Sie verbessern Komfort und Geradeauslauf auf schlechten Straßen und passen gut zum utilitaristischen Charakter des Motorrads.

Besonders hervorzuheben ist die niedrige Sitzhöhe. Dadurch eignet sich die CB125F hervorragend für kleinere Fahrer oder absolute Fahranfänger. Viele Motorräder der 125er-Klasse orientieren sich optisch inzwischen an größeren Sportmaschinen und werden dadurch unnötig hoch oder unbequem. Honda verfolgt bewusst den gegenteiligen Ansatz.

Insgesamt liefert die CB125F kein emotionales Hochleistungs-Fahrwerk, sondern ein äußerst durchdachtes Gesamtpaket für den Alltag. Genau diese Rationalität macht das Motorrad seit Jahren erfolgreich.

Ergonomie und Ausstattung

Die Ergonomie der neuen CB125F wurde klar auf Alltagseinsatz ausgelegt. Fahrer sitzen aufrecht, entspannt und mit guter Übersicht über den Verkehr. Diese Sitzposition reduziert Ermüdung und verbessert gleichzeitig die Kontrolle über das Motorrad.

Gerade im urbanen Verkehr erweist sich diese Geometrie als großer Vorteil. Während sportlich orientierte 125er oft eine aggressive Sitzhaltung erzwingen, bleibt die Honda komfortabel und zugänglich. Das Motorrad eignet sich dadurch sowohl für kurze Stadtfahrten als auch für längere Pendelstrecken.

Die Sitzbank bietet ausreichend Platz für Fahrer und Sozius. Gleichzeitig bleibt die Fahrzeugbreite angenehm kompakt. Dadurch lässt sich die Maschine auch im dichten Verkehr problemlos bewegen.

Das digitale Cockpit wurde modernisiert und bietet inzwischen deutlich mehr Informationen als frühere Generationen. Neben Geschwindigkeit und Tankanzeige liefert das Display Daten zu Verbrauch, Reichweite und Gangposition. (Wikipedia)

Gerade die Verbrauchsanzeige passt perfekt zum Charakter der CB125F. Honda vermarktet die Maschine bewusst als besonders wirtschaftliches Fahrzeug, und das Cockpit unterstützt diesen Fokus durch entsprechende Informationen.

Auch die LED-Beleuchtung gehört inzwischen zur Serienausstattung. Dieser Schritt war praktisch unvermeidlich, da LED-Technik mittlerweile selbst in günstigen Fahrzeugklassen zum Standard wird. Honda nutzt die Modernisierung jedoch nicht nur funktional, sondern auch gestalterisch. Die Lichtsignatur verbessert die hochwertige Wahrnehmung der Maschine deutlich.

Ein weiterer Vorteil der LED-Technik liegt im geringeren Stromverbrauch. In Kombination mit dem effizienten Motor trägt dies zur insgesamt wirtschaftlichen Auslegung der CB125F bei.

Praktische Details wie Haltegriffe, robuste Verkleidungsteile und wartungsfreundliche Komponenten unterstreichen den utilitaristischen Ansatz. Honda konzentriert sich weniger auf spektakuläre Technik-Features als auf langfristige Alltagstauglichkeit.

Interessant ist außerdem, wie konsequent Honda die Bedienbarkeit vereinfacht. Kupplung, Schaltung und Bremsen wirken leichtgängig und gut kontrollierbar. Gerade Anfänger gewinnen dadurch schneller Vertrauen.

Auch die Spiegelpositionierung und Übersichtlichkeit wurden praxisorientiert ausgelegt. Kleine Details wie diese entscheiden im täglichen Einsatz oft stärker über die Qualität eines Motorrads als reine Leistungswerte.

Die Materialqualität bewegt sich auf einem für die Klasse überzeugenden Niveau. Natürlich handelt es sich nicht um ein Premium-Bike mit High-End-Komponenten, doch Honda gelingt es traditionell, solide Verarbeitung mit vernünftigen Kosten zu kombinieren.

Alltagstauglichkeit und Wirtschaftlichkeit

Die wahre Stärke der CB125F liegt nicht in spektakulären Leistungsdaten, sondern in ihrer enormen Alltagseffizienz. Genau hier hebt sich die Honda seit Jahren von vielen Wettbewerbern ab.

Die Kombination aus niedrigem Verbrauch, günstigen Wartungskosten und hoher Zuverlässigkeit macht die Maschine besonders attraktiv für Pendler und Fahranfänger. Viele Käufer suchen heute keine emotionale Wochenendmaschine, sondern ein praktisches Mobilitätswerkzeug mit möglichst niedrigen Gesamtkosten.

Honda erfüllt diese Anforderungen konsequent. Der Motor gilt als langlebig und wartungsarm. Ersatzteile sind breit verfügbar, und das technische Konzept bleibt bewusst unkompliziert.

Gerade in europäischen Städten gewinnt dieses Konzept zunehmend an Bedeutung. Steigende Kraftstoffpreise, teure Parkplätze und dichter Verkehr machen kleine Motorräder wieder attraktiver. Die CB125F positioniert sich genau in diesem Umfeld.

Auch Versicherungs- und Steuerkosten bleiben in der 125er-Klasse vergleichsweise niedrig. Zusammen mit dem sparsamen Verbrauch ergibt sich ein äußerst günstiges Gesamtpaket.

Die hohe Reichweite stellt einen weiteren Vorteil dar. Dank effizientem Motor und ausreichend großem Tank sind sehr lange Strecken zwischen Tankstopps möglich. (Wikipedia)

Hinzu kommt die einfache Beherrschbarkeit. Viele moderne Motorräder werden technisch immer komplexer und schwerer. Die CB125F geht bewusst den entgegengesetzten Weg: leicht, übersichtlich und unkompliziert.

Konkurrenzsituation im 125er-Segment

Das europäische 125er-Segment gehört inzwischen zu den wichtigsten Motorradklassen überhaupt. Besonders gesetzliche Regelungen wie die deutsche B196-Erweiterung haben die Nachfrage deutlich gesteigert.

Die Konkurrenz ist entsprechend stark. Modelle wie die Yamaha MT-125, KTM 125 Duke oder Aprilia RS 125 setzen stärker auf sportliche Optik und höhere Leistung. (Wikipedia)

Honda verfolgt jedoch eine andere Strategie. Statt maximaler Sportlichkeit konzentriert sich die CB125F auf Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit. Genau dadurch spricht sie eine andere Zielgruppe an.

Während sportliche 125er häufig deutlich teurer ausfallen, bleibt die CB125F bewusst preisorientiert. Das könnte sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erneut als großer Vorteil erweisen.

Interessant ist außerdem, dass Honda bewusst keine künstliche Premium-Positionierung anstrebt. Die Maschine soll erschwinglich bleiben – und genau das macht sie für viele Käufer attraktiv.

Verfügbarkeit und Preis

Honda dürfte die neue 2026 CB125F erneut weltweit in zahlreichen Märkten anbieten. Besonders Europa bleibt für das Modell wichtig, da hier die Nachfrage nach sparsamen 125ern weiterhin hoch ist.

Die Preisstrategie wird entscheidend sein. Traditionell positioniert Honda die CB125F unterhalb sportlicher Premium-125er. Genau dadurch erreicht das Modell eine breite Käuferschicht.

Angesichts steigender Produktionskosten dürfte allerdings auch die neue Generation etwas teurer werden. Dennoch bleibt zu erwarten, dass Honda weiterhin versucht, ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.

Die Ausstattung wurde modernisiert, ohne den Einstiegspreis unnötig in die Höhe zu treiben. Genau diese Balance beherrscht Honda traditionell sehr gut.

Für viele Käufer dürfte die CB125F vor allem als rationales Gesamtpaket interessant bleiben: niedriger Verbrauch, moderne Technik, hohe Zuverlässigkeit und solide Verarbeitung zu überschaubaren Kosten.

Fazit

Die 2026 Honda CB125F ist keine revolutionäre Neuentwicklung und versucht das auch gar nicht zu sein. Stattdessen zeigt Honda, wie konsequente Evolution in einem wichtigen Volumensegment funktioniert.

Das Motorrad bleibt ein extrem rationales Produkt: leicht, sparsam, robust und einfach zu fahren. Gleichzeitig modernisiert Honda das Design und die Ausstattung ausreichend, damit die Maschine auch 2026 nicht altmodisch wirkt.

Besonders bemerkenswert ist die Klarheit des Gesamtkonzepts. Während viele Hersteller im 125er-Segment versuchen, kleine Motorräder künstlich aggressiv oder premiumorientiert wirken zu lassen, bleibt Honda pragmatisch. Die CB125F soll vor allem funktionieren – zuverlässig, effizient und günstig.

Genau darin liegt ihre Stärke.

Für Fahranfänger bietet die Maschine einen unkomplizierten Einstieg in die Motorradwelt. Für Pendler liefert sie ein äußerst wirtschaftliches Verkehrsmittel. Und für preisbewusste Fahrer bleibt sie eine der vernünftigsten Optionen auf dem Markt.

Die Kombination aus niedrigem Verbrauch, einfacher Bedienbarkeit und moderner Ausstattung dürfte dafür sorgen, dass die CB125F auch in ihrer 2026er Version eine wichtige Rolle im europäischen 125er-Segment spielt. Honda beweist erneut, dass technische Vernunft und Alltagstauglichkeit keineswegs langweilig sein müssen. (Wikipedia)
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